Gestern bei uns im Gottesdienst haben wir gleich drei aus unserer Mitte fürs erste Verabschiedet oder wie man auch so schön sagt, ausgesegnet. Einerseits ist es herrlich zu sehen wie Gott in die einzelnen Leben hineinspricht, wie er sich jedem persönlich nähert und ihm offenbart was er mit ihr oder ihm geplant hat, noch besser wenn die Leute darauf reagieren und Ernst machen, ihr Leben Gott geben und einfach mal machen lassen. Es war etwas wunderbares Gottes Wirken zu erleben, zunächst der Bruch, das Suchen, die Offenbahrung der ein oder andere Zweifel und schließlich die Sicherheit, Ruhe, Gewissheit mit dem Herrn zu gehen. Danke an euch drei uns daran teilhaben zu lassen, das macht Gemeinde lebendig.
Auf der anderen Seite das Leid, die Wehmut die drei vorerst nicht mehr in der Gemeinde zu wissen, nicht mehr mit ihnen Gemeinde sein zu können.
Eigentlich wollte ich hier meinen Emotionen freien Lauf lassen und mich in Wehmut ergießen, doch beim Schreiben merke ich jetzt, dass Traurigkeit gar nicht so richtig aufkommen will, so sehr ich es auch versuche. Die Gewissheit die Drei beim Herrn zu wissen beruhigt dermaßen, macht über die maßen froh dass Freud und Leid doch ein ganzes Stück auseinander gerückt sind.
You’ll never walk allone, Anke!, Elo!, Jens!